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Forschungspreis

Symbolbild

Erste Vergabe im Herbst 2019

Ab 2019 vergibt das Kompetenzbündel Thurgau Wissenschaft jährlich den Forschungspreis Walter Enggist. Der Preis ist mit 15‘000 Franken dotiert und zeichnet Arbeiten aus, die personell oder inhaltlich einen Bezug zum Kanton Thurgau haben. Die erste Ausschreibung des Forschungspreises erfolgt vom 10. Januar 2019 bis zum 10. April 2019. Die Vergabe des ersten Preies ist für Herbst 2019 vorgesehen.

Beitrag für künftige wissenschaftliche Arbeit

Der Forschungspreis Walter Enggist soll einerseits eine wissenschaftliche Leistung würdigen. Das Preisgeld soll andererseits einen Beitrag zur Ermöglichung künftiger wissenschaftlicher Arbeiten leisten. Von den Bewerberinnen und Bewerber um den Forschungspreis wird darum ein Konzept verlangt, wie sie das Preisgeld für ihre weitere wissenschaftliche Karriere einsetzen wollen. Er kann ausdrücklich auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ab dem Masterstudium verliehen werden.

Stärkung des Wissenschaftsstandorts

Der Forschungspreis Walter Enggist fördert die wissenschaftliche Tätigkeit im Kanton Thurgau. Die Auszeichnung und Bekanntmachung wissenschaftlicher Arbeiten soll das Bewusstsein stärken, dass der Kanton Thurgau auch ein Wissenschaftsstandort ist.

Walter Enggist

Der Forschungspreis wird durch das Kompetenzbündel Thurgau Wissenschaft vergeben. Finanziert wird er je hälftig vom Amt für Archäologie und von der Kantonsbibliothek Thurgau mit Mitteln, die sie aus der Erbschaft des Frauenfelder Unternehmers Walter Enggist erhalten haben. In seinem Testament hat Walter Enggist geschrieben: „Ich würdige damit den Beitrag des Kantons Thurgau an der Grundsteinlegung meiner Karriere.“ Das Amt für Archäologie und die Kantonsbibliothek wollen das Erbe im Sinne Walter Enggists einsetzen. Mit einem Teil davon finanzieren sie den Forschungspreis Walter Enggist, mit dem auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrer Karriere gefördert werden können.